Das Heim wird traut.



Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Aber jetzt ist die Fertigstellung des Wohnzimmers in greifbare Nähe gerückt. Peter hat sich zum Lehmputz-Experten entwickelt und die erste Wand sieht einfach toll aus.

Hier sieht man den Meister bei der Arbeit.

Der Hund schaut natürlich ab und zu, ob wir alles richtig machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lehmfarbe wartet schon ungeduldig auf ihren Einsatz.

Die Holzpaneele, die Peter von Hand und mit Speedheater von zahlreichen alten Lackschichten befreit hat, habe ich schon lackiert.

 

 

 

 

 

 

 

Am Tag des offenen Denkmals wird es also auch ein fast fertiges frisch gelehmtes Wohnzimmer geben.

Wie bitte, ob wir schon Fenster haben? Oder noch zwei zugenagelte Löcher in der Wand? Feinheiten.

Wer jemals mit der Behörde für Denkmalschutz zu tun hatte, weiß, dass schlecht Ding Weile haben will.

 

2 Kommentare

  • Die erste Tonne Lehm = 1.000 Kilogramm, angereichert mit 100 bis 150 Litern/Kilogramm Wasser, ist fast aufgebraucht und das Wohnzimmer hat 7 Wände. Eine Wand ist fertig, die zweite wird morgen fertig. Da bleiben nur noch 5 Wände und die Überlegung, wann wir die nächste Tonne Lehm bestellen.

    Der einzige Trost bei der vielen Arbeit ist, dass Lehm ein ganz wundervoller Werkstoff ist und einen unvergleichlich natürlichen Geruch hat.

    Kein Zement, kein Beton, kein Rigips kann dem Lehm das Wasser reichen.

  • Die zweite Tonne Lehm klebt an Wänden, Decken und rund um die Fenster. Das Wohnzimmer ist (fast) fertig. An einer Außenwand trocknet der Lehm nicht, weil das Grundwasser gegen die Hauswand drückt. Vor 400 Jahren war die Isolierung noch nicht so perfekt und die Vorbesitzer haben alles mit Bitumen nur noch verschlimmbessert.

    Nächste Woche legt ein Abbruchunternehmen die Hauswand frei und wir schauen, welche Drainage wir legen können.

    Beton-Bauschutt mit Bitumen ist Sondermüll. Das wird teuer. Wir sind Überraschungen gewohnt.

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